News

 

 

 

Anmelden!

hier Anmelden

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Grüne Partei interessieren!

Gemeinsam können wir uns besser für unsere Ziele einsetzen.

 

Jahresversammlung 2018

DIENSTAG, 24. APRIL 2018 UM 19.30h
Hotel Restaurant Linde, Bahnhofstrasse 17
in 8355 Aadorf (Saal Obergeschoss)
 

TRAKTANDENLISTE

  1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler
  2. Protokoll der Mitgliederversammlung vom 18. Januar 2018
  3. Abstimmungen vom 10. Juni 2018, Parolenfassung

    Volksinitiative «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)».
    Informationen von Louis Schelbert, alt Nationalrat Grüne Luzern

    Bundesgesetz vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS).
    Informationen von Simon Vogel, Junge Grüne Thurgau
  4. Jahresbericht des Präsidenten
  5. Genehmigung Jahresrechnung 2017 und Revisorenbericht
  6. Festsetzung der Jahresbeiträge
  7. Budget 2018
  8. Gesamterneuerungswahlen Präsident, Vorstand, Rechnungsrevisoren und Delegierte
  9. Bericht aus der Fraktion
  10. Verschiedenes und Umfrage

 

Wir freuen uns sehr, möglichst viele Mitglieder an diesem Abend in Aadorf zu begrüssen.

Kurt Egger

 

 

ACHTUNG:

Wegen einer Doppelbelegung des Saals (seitens des Restaurants) ändert sich der Ort der Jahresversammlung.

NEU:
Hotel Restaurant Linde, Bahnhofstr. 17 in Aadorf

(nicht in 8370 Sirnach).

Wir entschuldigen uns für die Umdisponierung und freuen uns auf euren Besuch.

 

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Traktanden findet ihr unter hier:
Doku für JV2018.pdf

 

Einladung270418.pdf

 

 

Menschenstrom gegen Atom - Brückendemo gegen Beznau 1

22. April 2018 um 14:00 Uhr

bei der KFZ-Zulassungstelle im Lonzaareal, Alfred-Nobel-Straße 1, Waldshut (D) Von dort aus geht's weiter zur Rheinbrücke Waldshut-Koblenz dort wird es eine Abschlusskundgebung geben!

Hauptrednerinnen werden Regula Rytz, Präsidentin der Schweizer Grünen und Sylvia Kotting-Uhl, MdB, Atompolitische Sprecherin der Grünen sein.

Bitte kommt alle zur Demo und bringt Leute mit! Je mehr wir sind, desto besser!

 

 

 

Plakat

Kein Schweizer Geld für die Kriege dieser Welt

 

Am 11. April haben die Jungen Grünen gemeinsam mit der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) die Kriegsgeschäfteinitiative lanciert.

Das Volksbegehren leistet einen wichtigen Beitrag für eine friedlichere Welt und will allen Schweizer Finanzakteuren die Investitionen in Krieg und Tod verbieten.

Bitte sammelt fleissig Unterschriften und schickt sie schnell ein. Danke!

 

https://www.jungegruene.ch/kriegsgeschaefte

 

 

 

Unterschriftenbogen.pdf

Eigentum verpflichtet auch unseren Kanton:

Keine Abschwächung von Sicherheitsbestimmungen für Schweizer AKW

Noch bis am 17. April laufen Vernehmlassungen zu gleich vier Verordnungen, die von grösster Brisanz sind für den Atomausstieg und eine erfolgreiche Energiestrategie 2050. Der Kanton Thurgau unterstützt den geordneten, schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie, den der Bundesrat im Mai 2011 nach der Atomkatastrophe in Fukushima beschlossen hat. Dieses Ziel will er schrittweise erreichen. So heisst es im vom Regierungsrat unterstützten Bericht «Thurgauer Stromversorgung ohne Kernenergie»: «Zur Deckung der Stromnachfrage bestehen verschiedene Varianten, welche es ermöglichen, den Bezug von Atomstrom schrittweise zu reduzieren und bis zum Jahr 2035 vollständig zu ersetzen.»

Der Kanton Thurgau ist bekanntlich über seine EKT-Beteiligung im Umfang von 12.25 Prozent Mitbesitzerin der Axpo. Dem Energiekonzern gehören 100% der beiden Reaktorblöcke Beznau I und ll, ein 37.5%-Anteil von Gösgen sowie 52.7% von Leibstadt. Unser Kanton trägt nach vielen finanziell ertragreichen Jahren heute ein hohes wirtschaftliches Risiko. Dieses lässt sich aufgrund der Abbruch- und Entsorgungskosten noch gar nicht abschliessend abschätzen.

Aber die Risiken sind nicht nur wirtschaftlicher Natur, denn Eigentum verpflichtet: Der Thurgau ist mit den weiteren Axpo-Kantonen (Aargau, beide Appenzell, Glarus, Schaffhausen, St. Gallen, Zug und Zürich) auch für Gesundheits- und Sachschäden im Falle einer atomaren Havarie mitverantwortlich.

Die jetzt vom Bund angestrebte Revision ermöglicht eine längere Laufzeit der Atomkraftwerke. Dies läuft den Bestrebungen unseres Kantons diametral zuwider und sabotiert den vorgesehenen geordneten und schrittweisen Umstieg auf erneuerbare Energien. Das Schweizer Volk hat seinen Willen für diesen Umstieg im Mai 2017 mit über 58% Ja-Stimmen deutlich bekundet. Die veralteten Schweizer AKW, die auch im Besitz unseres Kantons sind, werden mit zunehmendem Alter aber zur immer grösseren Gefahr.

Die GRÜNEN Thurgau haben heute ihre Vernehmlassung beim Bundesamt für Energie eingereicht. Sie haben diese ebenfalls der Thurgauer Staatskanzlei zukommen lassen. Sie verbanden dies mit der Bitte an die Regierung, sich im Interesse der Sicherheit unserer Bevölkerung in ihrer eigenen Eingabe ebenfalls für die Beibehaltung der heute geltenden Sicherheitsbestimmungen für bestehende Atomkraftwerke auszusprechen.

Denn die Energiestrategie 2050 braucht nicht weniger, sondern mehr Sicherheit beim Ausstieg aus der Atomenergie.

 

 

6. April 2018

Kurt Egger  

 

 

Vernehmlassungsantwort:

RevisionKernenergie2018.pdf

Nachruf auf Christoph Surbeck

Christoph Surbeck sagte von sich, er habe im Leben Glück gehabt.
 

Wir hatten das Glück, Christoph zu kennen, ihm immer wieder zu begegnen. An den Mitgliederversammlungen, an politischen Anlässen, an Parteiveranstaltungen.

Wir durften ihm zuhören, wenn er davon sprach, wie wichtig ihm die Natur war, wie er achtsam mit dem Boden, mit seinen Apfelbäumen umging. Wenn er von den Zusammenhängen in der Natur schwärmte. Von den Bienen, seinem demeter-Honig: «Wir müssen dem Boden Sorge tragen, wir leben von ihm».

Und wenn er spontan auf einen Kafi vorbeischaute: «Du, wie ist das genau? Was habt ihr da letzte Woche im Grossen Rat diskutiert? Weshalb haben die Grünen diese oder jene Haltung vertreten?» Wertvolle Gespräche, welche lange nachklangen!

Ende Januar 2018 mussten wir uns für immer von Christoph verabschieden. Seine ruhige Stimme ist verstummt. Wir haben Christoph Surbeck als wunderbaren Menschen kennen gelernt. Seine Grosszügigkeit, seine Offenheit, seine Ehrlichkeit haben uns bereichert.

Die Grünen im Kanton Thurgau trauern um einen sensiblen und engagierten Menschen. Wir werden Christoph sehr vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Grüne Weinfelden, Grüne Thurgau

   
     

Jahrespressekonferenz 2018

Lebensqualität für alle

Lebensqualität für alle: unter diesem Motto stand die Jahrespressekonferenz der Grünen Thurgau. Rückblickend blieben 2017 die Ablehnung der USR III und der überarbeitete Richtplan mit verkleinerten Bauzonen sowie die Standesinitiative zum Ausschluss des Palmöls aus dem Freihandelsvertrag mit Malaysia in positiver Erinnerung. Negativ waren die Ablehnung der Rentenreform 2020, der Fall Tierquälerei Hefenhofen sowie der Ausgang der Beratungen zum neuen Bürgerrechtsgesetz, das unsinnigerweise die schweizweit höchsten Sprachhürden aufbaut.

Der Ausblick auf das laufende Jahr beschert den Grünen auf der Haben-Seite erfreulicherweise mehr Geld von der Nationalbank, die Anpassung des Energiegesetzes an die Energiestrategie 2050 sowie das Projekt Thurkorrektion. Dass die Regierung allerdings auch in diesem Jahr die Planung der BTS unbeirrt vorantreiben will, obwohl im Strategischen Entwicklungsprogramm Nationalstrassen des Bundes STEP, das Mitte Januar publiziert wurde, die BTS offensichtlich mangels Dringlichkeit weder im Planungshorizont 2030 noch 2040 erscheint, verurteilen die Grünen aufs Schärfste.

Die Grünen kündigten eine Motion für die Mehrwertabgabe bei Auf- und Umzonungen an. Es ist nicht einzusehen, warum bei Einzonungen 20% des Mehrwertes an Kanton und Gemeinde abzuliefern ist, bei Auf- und Umzonungen jedoch nicht. In Zusammenhang mit dem neuen Richtplan mit einem Einzonungsstopp und vermehrter innerer Verdichtung spielen Auf- und Umzonungen eine deutlich wichtigere Rolle als bisher.

Lebensqualität für alle gilt auch für Flüchtlinge. Die Grünen bemängeln die ungeeignete Unterbringungs- und Betreuungsstruktur für unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Im Kanton Thurgau werden die Empfehlungen der Sozialdirektorenkonferenz (SODK) nicht eingehalten. Die SODK rät von der Unterbringung gemeinsam mit Erwachsenen aufgrund der Schutz- und Betreuungsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen explizit ab. Kinder und Jugendliche brauchen einen besonderen Schutz. Im Thurgau fehlen dazu die notwendigen Strukturen.

Eine klare Meinung haben die Grünen zu den Thurgauer Kantonsfinanzen. Sie kritisieren insbesondere die Sparprogramme, die im Zweijahresrhytmus durchgepeitscht werden. Dabei kommen immer wieder Grüne Anliegen wie der Gewässerschutz oder der Langsamverkehr unter die Räder. Die Hauptkritik gilt der fehlenden Gesamtbetrachtung. Es werden nur Spar- und Abbaumassnahmen vorgeschlagen. Alternativen wären zum Beispiel der Verzehr des üppig vorhandenen Staatsvermögens oder/und eine moderate Steuererhöhung. Ebenso könnten die zusätzlichen Gelder der Nationalbank in zukunftsträchtige Projekte wie Energieförderung oder Biodiversitätsprogramme investiert werden.

 

Publikationen/Download/PressemappeJPK18.pdf

 

 

21. Februar 2018

 

Kurt Egger 

 

Joe Brägger

 

Brigitta Hartmann

 

Toni Kappeler